Crème brûlée

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Crème brûlée wird aus Eigelb, Sahne, Milch und Zucker hergestellt. Dieses Dessert ist in Frankreich, Portugal und Spanien weit verbreitet. Das besondere ist die dünne, knusprige Karamelschicht, die kurz vor dem Servieren hergestellt wird.

Es gibt bei mir in der Familie keine Nachspeise die beliebter wäre als Crème brûlée, und wehe dem, der versucht das Rezept abzuwandeln (was ja theoretisch auch ginge), der wird gleich mit Liebesentzug bestraft. Also hier die ganz klassische Variante mit Vanille. Du kannst ja mal mit deiner Lieben sprechen ob du anstelle von Vanille auch Tonkabohne nehmen darfst – aber vorsicht, dieses Rezept ist schon schwer zu toppen.

creme brulee

Crème brûlée

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 45 Minuten
Zeit gesamt: 1 Stunde
Portionen: 6 Portionen
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Zutaten

  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 3 Eigelb
  • 1 Ei
  • 1 Vanilleschote
  • Prise Salz
  • 5 EL Zucker

Zubereitung

  1. Vanilleschote der Länge nach Aufschneiden, zusammen mit der Sahne und der Milch aufkochen. Ca. 5 Minuten köcheln und zusammen mit der Vanille etwas eine halbe bis ganze Stunde abkühlen lassen.
  2. Die Vanilleschote rausfischen und abspülen, die kann man noch Mal verwenden.
  3. Die restlichen Zutaten in die Sahne/Milch geben und vorsichtig verrühren. Es sollte sich möglichst kein Schaum bilden da angestrebt wird einen glatten gleichmäßigen Spiegel zu erhalten. Die Eiermilch Mischung am besten noch mal durch ein feines Sieb seihen, um die Hagelstränge der Eier aufzufangen und auf ca. 6 Portionsschälchen verteilen.
  4. In einem vorgeheizten Backofen bei max. 150 - 160°C Ober/Unterhitze die Creme 35-45 Minuten im Wasserbad vorsichtig garen.

Kühl stellen und vor dem servieren mit braunen Zucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner (zur Not geht auch ein sehr(!) heißer Grill) karamellisieren.

TIPP
Das Geheimnis einer guten Crème brûlée liegt ausnahmsweise nicht in der Art und Weise wie man sie macht sondern worin man sie macht. Die Schälchen sollten nicht höher als  2 – 3 cm sein und nicht mehr als 8 cm im Durchmesser haben und am besten aus hitzebeständigen Porzellan oder Glas sein. Die Größe ist deshalb so wichtig da die Crème bei größeren Formen nicht mehr gleichmäßig stockt. Wenn’s dumm läuft ist sie dann außen hart und innen flüssig, gewünscht ist aber außen gerade fest innen cremig.

Die Crème kann man sehr gut einen Tag vorher vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.


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In diesem Artikel geht es um:

Showkoch, Foodblogger, Hundebesitzer, Online Marketing Experte

Kochen ist einfach, wenn man weiß wie es geht. Daher versucht Thomas möglichst viele Grundlagen zu erklären und hofft damit viele seiner Leser zum Kochen zu motivieren.

2 Kommentare

  1. Creme Brulee ist die Mutter aller Nachspeisen!
    Geht immer, schmeckt immer, kann ich immer essen. Immer! ;)

  2. Ich seh schon, wir verstehen uns ;)

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