Heute leider kein Knödel...

Ente mit Couscous

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Wie Ente ohne Knödel ?! Das gab’s ja noch nie! Die Gesichter waren ganz schön lang und ich kam etwas unter Erfolgsdruck, wollte ich doch beweisen, dass ein Entenbraten auch ohne Blaukraut und Knödel funktionieren kann.

Traditionell zu Kirchweih (Mitte/Ende Oktober) gibt es Gans, oder wem das zu viel ist eben Ente. Dazu Blaukraut und Knödel. Entenbraten mit Blaukraut ist ein Klassiker und auch ich mag diese Kombination. Trotzdem wollte ich dieses Jahr mal probieren, ob man die Tradition nicht etwas abändern kann, so dass nach dem Essen nicht alle komatös in den Seilen hänge.

Zwei Dinge wollte ich anders machen. Zum einen die Beilage, die sollte leichter werden und trotzdem viel Sauce aufnehmen können (Sauce ist doch immer noch das wichtigste) und zum anderen wollte ich der Ente einen leichten asiatischen Touch geben. Ich bin immer noch dabei, mich dem Thema vorsichtig zu nähern. Ich hab daher die Ente wieder glasiert und hab dabei eine ähnliche Glasur verwendet wie schon bei meinen Hühnerspießen mit Sesam.

ente orangen couscous 2 802x535 - Ente mit Couscous

 

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Ente mit Orangen Couscous

Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 5 Stunden
Salzen vorab: 1 day
Zeit gesamt: 5 Stunden 20 Minuten
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Zutaten

Ente

  • 1 Ente ca. 2,5 kg
  • 4 EL Ahornsirup
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL Tomami Umami
  • 1/2 EL Sriracha Sauce
  • 1 Orangenschale bio
  • 3 Lorbeerblätter

Orangen Couscous

  • 1 Teil Couscous 100 - 150g
  • 2 Teile Wasser
  • Salz
  • 2 Orangen
  • 1 kleiner Römersalat
  • 2 Karotten

Zubereitung

  1. Die Ente einen Tag vor der Zubereitung sehr kräftig salzen und zwar innen und außen. (Sehr kräftig bedeutet ca. 4 EL Salz) - Die Ente über Nacht zugedeckt im Kühlschrank stellen.

  2. Am nächsten Tag überschüssiges Salz ab abstreifen und die Ente 1-2 Std auf Raumtemperatur bringen.

  3. Für die Glasur, Ahornsirup, Sojasauce, Tomami Umami und Sriracha Sauce mischen. Die Ente wird damit währen sie im Ofen brät 2-3 Mal eingepinselt. Das erste mal jetzt bevor der Vogel in die Röhre wandert.

  4. Ofen auf 120°C Ober/Unterhitze vorheizen

  5. Eine große Bratenreine mit 1,5 - 2 l Wasser füllen. Die Orangenschale und die Lorbeerblätter hineingeben. Auf die Reine einen Rost legen und die Ente mit dem Rücken nach oben (dort wo die Flügel sind) legen. Das ganze in die MItte des Ofens platzieren.

  6. Nach 1,5 Std die Ente auf den Rücken drehen so dass die Brust nach oben schaut. Jetzt wo der Ofen eh grad offen ist, ist das eine prima Gelegenheit den Vogel noch mal einzupinseln.

  7. In den nächsten 3 Stunden gibt es nicht viel zu tun. HIn und wieder die Ente mit der Glasur einpinseln und sich auf das Essen freuen.

  8. Die Zeitangaben sind immer Schätzungen. Sie hängen ab vom Ofen und vor allem von der Größe der Ente. Ich empfehle die Verwendung eines Bratenthermometers. Bei 75°C Kerntemperatur wird es Zeit für den Endspurt.

  9. Die Flüssigkeit aus der Bratenreine in einen Topf umfüllen und auf ca. die Hälfte einkochen lassen. Mit Salz abschmecken. Sollte noch etwas von der Glassur übrig sein dann darf das auch in die Sauce. Kurz vor dem Servieren die Sauce mit dem Orangesaft verfeinern.

  10. Die Ofentemperatur auf 200°C erhöhen und die Ente ca. 20 Minuten schön knusprig fertig braten. 

Oragen Couscous

  1. Zum Abmessen verwende ich beim Couscous immer eine kleine Tasse. Mit einer Tasse ist es einfach die Wassermenge (2x Tasse voll) und den Couscous (1x Tasse voll) abzumessen.

  2. Das Wasser leicht Salzen und zum Kochen bringen.

  3. Den Couscous in ene Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Kurz umrühren und zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Dann mit einer Gabel auflockern. Fertig.

  4. 2 Orangen filitieren (hier gibt es eine Anleitung wie man Orangen filetiert) 1 Orange auspressen. Den aufgefangenen Orangensaft benötigen wir für die Sauce, die Orangenfilet kommen zu dem Couscous, genau wie der in Streifen geschnittene Römersalat. 

  5. Die Karotten in feine Streifen schneiden und salzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Karotten mit etwas Zucker kurz anbraten, bis sie schön karamellisiert sind, aber noch Biss haben.

  6. Kurz vor dem Servieren alles einmal durchmischen. Wenn später die Sauce und die Ente dazu kommen ist das eine wunderbare Kombination.

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In diesem Artikel geht es um:

Showkoch, Foodblogger, Hundebesitzer, Online Marketing Experte

Kochen ist einfach, wenn man weiß wie es geht. Daher versucht Thomas möglichst viele Grundlagen zu erklären und hofft damit viele seiner Leser zum Kochen zu motivieren.

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