Gänseschmalz mit Apfel & Zwiebel

Wer schon mal eine Gans gebraten hat weiß wie viel Fett dabei übrig bleibt. Zum Wegwerfen ist es viel zu schade also machen wir einen leckeren Brotaufstrich daraus. Die Mengenangaben sind grob geschätzt – also keine Scheu und loslegen.

Übrigens, wer dieses Rezept ausprobieren will – aber gerade keine Gans im Ofen hat – Gänseschmalz kann man auch kaufen.

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  • 800g Gänseschmalz
  • 150g Schweineschmalz
  • 3 große  Zwiebeln
  • 3 große Äpfel
  • Salz

Zuerst wird das Schmalz bei mittlerer Temperatur in einem Topf geschmolzen und soweit erhitzt, dass es ganz leicht siedet. Wenn das Fett heiß ist zuerst die fein geschnittenen Zwiebeln dazu geben und hin und wieder umrühren. Wenn die Zwiebeln ganz leicht Farbe bekommen haben die geschälten und klein geschnittenen Äpfel dazu geben.

Anders als wenn man Ziebeln in der Pfanne anbrät, dauert das im siedenden Fett ungleich länger. Je nach Zwiebel und Wassergehalt kann das schon mal eine gute Stunde dauern bis die Zwiebeln Farbe annehmen. Das gleiche gilt für die Äpfel. Erst wenn das enthaltene Wasser verdampft ist beginnt der enthaltene Zucker in den Zwiebeln und Äpfeln zu karamellisieren, was die dunklere Farbe erklärt.

Ganz am Schluss gibt man das Schweineschmalz dazu um die Bindung herzustellen. Gänseschmalz schmilz fast bei Zimmertemperatur – das Schweineschmalz verhindert das.

Das Schmalz in kleine Gläser oder Töpfe füllen und abkühlen lassen. Ich fülle das Schmalz in zwei Schritten ab, damit nicht am Ende alle Zwiebeln und Äpfelstücke am Boden liegen.

Schmeckt mir am besten auf richtig dunklem Brot!

 

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2 Comments

  1. Björn

    Echt tolle rezepte. Hier komm ich gerne öfter mal vorbei :-)

    Antworten
    • Thomas

      Vielen Dank – Du bist uns jederzeit willkommen. Hab grad einen kurzen Blick auf deinen Blog geworfen – der sieht auch sehr vielversprechend aus.

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