3 Gänge – 30 Minuten – 30 Euro

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Ich hab mich immer gefragt, was das für Menschen sind die freiwillig ins Rampenlicht drängen? Die sich in Kochshows vor der ganzen Nation zum Affen machen? Die erst vor der Kamera merken dass sie gar keine Ahnung haben wie man ein Messer hält? Ich bin gerade dabei das herauszufinden, denn ich bin auch Kandidat einer neuen Kochsendung.

 

Eigentlich wollte ich nie ins Fernsehen

Vor ein paar Wochen hat mich mein Schwager angefunkt und mir einen Link zu einer Website geschickt mit dem Hinweis es wäre jetzt mal an der Zeit mich um meine Fernsehkarriere zu kümmern. Auf der Seite wurden Kandidaten für eine neue Kochshow gesucht. Es geht dabei darum mit wenig Geld und innerhalb kurzer Zeit ein 3 Gängemenü zu kochen.

Ich weiß nicht was mich geritten hat. Ich hab den Link angeklickt, das Formular ausgefüllt und einen frechen Zweizeiler geschrieben, so nach dem Motto: „Ich hab gehört, dass sie Leute suchen die zeigen, dass man schnell und günstig Kochen kann. Diesen Beweis kann ich gerne antreten…

Ich war überzeugt nie wieder was von dieser Sache zu hören. Doch weit gefehlt. Schon am nächsten Tag wurde ich von einer freundlichen Dame angerufen die mit mir ein Telefoninterview führte.

Das war vor 5 Wochen. Danach wurde es sehr ruhig und ich fing an mich an den Gedanken zu gewöhnen dass meine Fernsehkarriere wohl doch verschoben wurde.

 

5 Wochen später…

Jetzt sind die Leute von der Produktionsfirma wieder aufgewacht. Es wurden viele Telefonate geführt, Bilder hin und her geschickt und vor ein paar Tagen wurde ich vor laufender Kamera gecastet. Casting bedeutet ich  musste in meiner Küche ‚ganz natürlich‚ unter der Dunstabzugshaube posieren da dort das beste Licht war. Ich hab philosophische Sätze gesprochen und sehr dramatisch einen Topf Wasser auf den Herd gestellt. Das alles wurde aus verschiedenen Perspektiven gefilmt. Ich habe eine Karotte geschält (vor laufender Kamera) und auch geschnitten (da war das Band gerade aus). Alles in allem habe ich mich nach meinem Gefühl formvollendet zum Affen gemacht weil ich feststellen musste, dass man sich vor laufender Kamera sehr schnell irgendwelche Sätze in den Mund legen lässt – kurz ich hatte ganz stark das Gefühl, dass das genau so gelaufen ist wie man es besser nicht macht. Ich war sehr frustriert – mit kochen hatte das nichts zu tun und mein Showtalent stand auch in Frage.

Am Freitag kam nun der Anruf – ich bin eine Runde weiter. Wir sprechen gerade über Termine und wann ich nach Berlin kommen soll.

… schluck…

 

Jetzt werde ich doch langsam nervös

Bis jetzt war ja alles noch ganz nett, aber wenn ich tatsächlich vor einer Kamera lande dann möchte ich auch eine gute Figur machen.
Ich brauche Hilfe – ich brauche Eure Unterstützung!

Die meisten Rezepte hier auf omoxx sind nicht auf Speedkochen ausgelegt, war bisher auch nie nötig. Die Idee der Kochshow wird aber sein, dass man ein Thema bekommt, dann 30 Minuten Zeit hat zum einkaufen um dann in 30 Minuten ein 3 Gängemenü kochen muss. Das ist schon eine sportliche Angelegenheit und bringt mich gerade etwas ins grübeln – auch wenn ich auf dem Castingvideo was ganz anderes erzählt habe.

[infobox bg=“yellowlight“ color=“black“ opacity=“on“ subtitle=“Posted doch bitte Eure Anregungen unten in die Kommentare – oder schreibt mir auf Facebook. Ich werd mir einen langen Spickzettel schreiben dann wird schon alles gut werden.“]Wer hat Tipps und Ideen?[/infobox]

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In diesem Artikel geht es um:

Showkoch, Foodblogger, Hundebesitzer, Online Marketing Experte

Kochen ist einfach, wenn man weiß wie es geht. Daher versucht Thomas möglichst viele Grundlagen zu erklären und hofft damit viele seiner Leser zum Kochen zu motivieren.

2 Kommentare

  1. Hallo Thomas!
    Ich hätte da ne echt leckere Nachspeise, die wirklich sehr rasch zuzubereiten ist:
    Mascarpone-Eierlikör-Creme mit Butter-Spekulatius-Bruchstücken und Bananenscheiben

    – Mascarpone
    – Eierlikör
    – Puderzucker
    – etwas Milch, um evtl. Konsistenz anzupassen

    Mascarpone, Eierlikör und Puderzucker (Verhältnis je nach Geschmack…) zusammenrühren und diese schichtweise abwechselnd mit Bananenscheiben und Spekulatius-Bröckel in ein Desert-Glas füllen. Das war’s auch schon. Vielleicht noch mit einem Häubchen Sahne abrunden, ist aber nicht unbedingt nötig, finde ich.
    Also ich liebe diese Nachspeise :)

  2. Jup, das klingt gut – ist notiert und wird probiert! Danke schön.

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