One-Dollar-Glasses

von

Rund 150 Millionen Menschen bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Sie können nicht lernen, nicht arbeiten und nicht für ihre Familie sorgen. – Heute geht es mal nicht ums Essen sondern um ein Hilfsprojekt.

Ein Freund hat mich um Unterstützung gebeten. Das möchte ich hiermit gerne tun. Weitere Informatione findet ihr auch auf der Website von www.eindollarbrille.de

onedollarglasses_01Ausgehend von der Tatsache, dass Fehlsichtigkeit in vielen Entwicklungsländern ein massives Problem für die Betroffenen wie auch für die Gesellschaft darstellt, hat Martin Aufmuth ein komplettes Konzept einer „Ein-Dollar-Brille“ entwickelt. Dies umfasst die Entwicklung der Brille selbst, deren Herstellung, Vertrieb und Anpassung der Brille beim Endkunden. Die Idee dabei ist, eine Brille so billig vor Ort produzieren zu lassen, dass sie sich auch wirklich arme Menschen leisten können und den Produktions- und Distributionsprozess der Brille dabei so einfach zu halten, dass sie lokal produziert und damit zudem Arbeitsplätze geschaffen werden.

onedollarglasses_02… und das Konzept funktioniert: Martin war in Uganda und hat dort Menschen an seinen Geräten in der Brillenherstellung und als „Fahrradoptiker“ ausgebildet und damit schon einigen Menschen einen Job und vielen Menschen eine sehr günstige und vor allem individuell angepasste Brille verschafft. Aber natürlich ist das Problem groß und global und die Mittel eines Einzelnen begrenzt …. Unterstützung ist also notwendig und sinnvoll.

Wenn Ihr also noch nicht wisst, wohin mit Eurer Weihnachtsspende, dann freut sich Martin sicher sehr über eine Zuwendung (Infos zum Spendenkonto gibts auf der Website – eine Spendenquittung gibt’s auch).

Ich unterstütze diese Idee und hoffe dass ich auf diesem Weg ein wenig Werbung für das Projekt machen kann. Erzählt es Euren Verwandten und Freunden und bittet um Unterstützung. Diese muss dabei nicht ausschließlich in Geld bestehen: Vielleicht kennt Ihr jemanden, der Zugang zu einem metallverarbeitenden Betrieb hat (die Herstellung der Werkbänke zur Brillenproduktion geht ins Geld!) oder andere fachliche Unterstützung zur Produktion, Weiterentwicklung oder Verbreitung der Idee leisten kann und will…. und vielleicht fällt Euch auch etwas anderes zur Unterstützung ein, auf das ich noch nicht gekommen bin.

 

 

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Showkoch, Foodblogger, Hundebesitzer, Online Marketing Experte

Kochen ist einfach, wenn man weiß wie es geht. Daher versucht Thomas möglichst viele Grundlagen zu erklären und hofft damit viele seiner Leser zum Kochen zu motivieren.

1 Kommentar

  1. Ich hab gerade Feedback bekommen. die Aktion ist wohl ein voller Erfolg gewesen. Hier die Mail:

    Hallo zusammen,

    Euch allen vielen, vielen Dank für Eure Mithilfe an dem Ein-Dollar-Brillen-Projekt! Durch Euch hat sich die letzten Wochen unglaublich viel getan, wir waren selber ganz platt, was sich hier alles bewegt hat. Hier ein kleiner Zwischenbericht dazu:

    Erst einmal das Wichtigste: Die nächste Afrika-Reise von Martin ist gesichert, er konnte dank der vielen Spenden insgesamt zehn neue Biege-Maschinen bestellen, d.h. 20 000 € (!) neu „anlegen“. Außerdem haben sich plötzlich viele neue, interessante Kontakte aufgetan: U.a. ergaben sich durch Euch und Eure Bekannten und Freunde neue Anfragen für Biegemaschinen aus verschiedensten Regionen/Ländern von Südamerika, Namibia bis hin zu Nepal (Letzteres habe ich gestern erst erfahren), Vorschläge für und Hilfe bei Projektanträge(n) und Kontakte zu verschiedenen Stiftungen, Universitäten, Wirtschaft, Politik, Zeitung oder Rundfunk (u.a. zu den „Wise Guys“, eine Musikgruppe die bei ihren Konzerten Werbung machen möchte). Manches konnten wir auch nicht mehr zum „Urheber“ zurückverfolgen so z.B. die Interview-Anfrage von Antenne Bayern oder den Artikel in der Süddeutschen vor zwei Wochen.

    Martin kam zeitweise kaum mehr hinterher und überlegt nun, ob er in der Arbeit Stunden reduzieren kann.

    Alles rundum einfach toll, noch einmal herzlichen Dank!

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