Zuckereinbrenne

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Für kräftige Soßen kann man anstelle einer einfachen Einbrenne auch eine Zuckereinbrenne verwenden. Sie passt hervorragend zu Fleischgerichten mit viel kräftiger Soße z.B. Sauerbraten, Schweinebraten oder Wild.

  • ZUTATEN:
  • Fett (am besten wasserfreies) z.B. Butterschmalz
  • 1 EL Zucker (brauner Rohrzucker)
  • 4 EL Mehl
  • Flüssigkeit (je nach Rezept)

Gleich Vorne weg: Man sollte sich in der Zeit in der man diese Soße macht nichts anderes Vornehmen, denn diese Einbrenne baucht vor allem am Anfang die ungeteilte Aufmerksamkeit.

Zucker in heißem Fett karamellisieren lassen, wenn er geschmolzen ist und anfängt zu bräunen Mehl darüber stäuben und mitrösten bis das Mehl goldbraun ist. Dann sofort mit Flüssigkeit angießen und rühren – rühren – rühren. (siehe Einbrenne (Mehlschwitze))

Je nach Rezept und Geschmack Lorbeerblatt und Wacholderbeeren dazu geben und mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

TIP:
Wenn das ganze Unterfangen am Anfang aus den Fugen gerät, sprich der Zucker ist zu dunkel – das Mehl angebrannt ist – nicht in Panik verfallen. Es ist besser das Schlamassel still und heimlich zu entsorgen und noch mal von vorne zu beginnen. Außer ein wenig Zucker und Mehl ist noch nicht viel kaputt gegangen.
Den angebrannten Zucker löst man am besten, indem man das Geschirr mit Wasser auffüllt und auf die warme Herdplatte stellt. 5 Minuten warten und der Fall ist gelöst.
Woher ich das weiß?….  sag ich nicht ;)

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In diesem Artikel geht es um:

Showkoch, Foodblogger, Hundebesitzer, Online Marketing Experte

Kochen ist einfach, wenn man weiß wie es geht. Daher versucht Thomas möglichst viele Grundlagen zu erklären und hofft damit viele seiner Leser zum Kochen zu motivieren.

1 Kommentar

  1. Hm ich habe schon vor der normalen Mehlschwitze immer etwas Respekt. Die mache ich am liebsten in aller Ruhe und ohne Ablenkung. An die Variante mit Zucker habe ich mich noch nicht rangewagt. Kommt aber noch! Wie oben so schön geschrieben… viel kann ja nicht kaputt gehen :D

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