Pink Flamingo Floyd – trendiger Gin Cocktail, nicht nur für Mädchen

Der „Pink Flamingo Floyd“ spricht aufgrund seiner Farbe natürlich vorzugsweise die Damen an, erhebt aber keinen Exklusivitätsanspruch. Geschmacklich macht die Kombination aus Gin, Kokos, Brombeere, Pink Grapefruit und Prosecco richtig viel Spaß, da wenn auch ungewöhnlich, erstaunlich harmonisch. Der Cocktail ist deutlich mehr als nur ein kurzweiliger Partyspaß und lässt sich gut im Kreise von Freunden genießen.

 Vom Einhorn zum Flamingo

Natürlich machen wir bei omoxx wirklich jeden Trend mit! Und als Thomas mich vor ein paar Wochen gefragt hat, ob ich nicht einen coolen Gin-Cocktail kreieren könnte, der speziell die weibliche Leserschaft von unserem Blog anspricht und der was mit Einhörnern zu tun hat, hab ich mich natürlich sofort GEWEIGERT (!). Ohne Frage „Likes“ sind für uns Food, Drink und Bar Blogger wie die Luft zum Atmen aber gibt es nicht auch noch so etwas wie „Stolz und Ehre“? Darüber hinaus finde ich, dass der Einhorn-Hype seinen Zenit mittlerweile überschritten hat. Darüber hinaus: ein Cocktail speziell für Frauen, ja wo bleibt denn da die Gleichberechtigung? Ok, lassen wir mal die mystischen und die…anderen Wesen beiseite und kommen zum ursprünglichen Thema „Gin-Trend-Drink“ zurück. Nachdem ich mich also habe weichklopfen lassen etwas „feminines“ und „trendiges“ aus dem Bereich Gin-Cocktail zu kreieren, fiel die Wahl auf einen Flamingo Cocktail. Warum Flamingo? Ganz einfach, weil dieser ziemlich „ge-chilled“ daher kommt und sogar auf einem Bein stehend noch einen gutes Bild hinterlässt. Ok, die Kenner unter euch werden jetzt wahrscheinlich anmerken, dass es Rezepte für Flamingo und Pink Flamingo Cocktails zuhauf gibt. Das stimmt, allerdings haben sie alle ein Manko, keiner ist so cool wie unsere Pink Flamingo Floyd!

Der pinke Flamingo – Namensgebung

Bei den Zutaten für den Pink Flamingo Floyd wurde ich schnell fündig, da die Anforderungen an den Cocktail deutlich definiert waren.

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  • Die Farbe Pink ist ein Muss.
  • Der Cocktail sollte eine gewisse Süße haben („das mögen die Damen“) – aber bitte nicht zu extrem.
  • Cool wäre es auch, wenn der Cocktail spritzig wäre.
  • Ein leichter Kokosgeschmack würde bestimmt gut passen.

Gesagt getan und nach einigen hin- und her experimentieren ist das untenstehende Rezept entstanden.

Auch wenn der Cocktail, im Übermaß genossen, zu wilden Singattacken führen kann, so hat der Name nichts mit der ähnlich lautenden Band „Pink Floyd“ zu tun – auch wenn dieser Verdacht vielleicht nahe liegt. Für den Fall, dass ihr aber mal vorhabt, bei „Wer wird Millionär“ mitzumachen, hier eine kurze Erläuterung, woher der Name der englischen Band ursprünglich stammt. Der Sänger und Gitarrist Syd Barrett, der 1965 der Band beitrat, gab der Band den Namen „The Pink Floyd Sound“. Dieser ist abgeleitet von den Vornamen seiner beiden Lieblings-Bluesmusiker Pink Anderson und Floyd Council. Später wurde dieser Name auf „Pink Floyd“ verkürzt.

BILD: Christian Mehlführer (wikipedia)

Der Namenspate für diesen Cocktail war vielmehr unser Garten-Flamingo, der wirklich Floyd heißt und dazu auch noch pink ist. Übrigens sind sich fast alle Flamingoarten wirklich sehr ähnlich. Sie weisen lange, dünne Beine auf und haben einen langen Hals und ein rosa Gefieder – selbst die männlichen Artgenossen.

Da auch die männlichen Artgenossen ein pinkes Gefieder haben, darf dieser Cocktail auch von den „Nicht-Frauen“ unter euch getrunken werden.

Komische Kombination – passt das?

Wie gesagt, es gibt bereits einige Cocktails, die „Flamingo“ im Namen tragen. Diesen wollte ich aber ausdrücklich nicht folgen und habe mich auf eigene Pfade begeben. Inspiriert durch die weiter oben beschrieben Anforderungen, habe ich ein wenig herumexperimentiert. Auch wenn sich die Zutaten auf den ersten Blick ungewöhnlich anhören, so ist doch ein Spaß-Cocktail entstanden, der ungewöhnlich aber gleichzeitig harmonisch ist. Dieser lebt von seiner Süße (Kokossirup, Creme de Mure und Pink Grapefruit Limonade), seiner Spritzigkeit (Prosecco, Limettensaft, Pink Grapefruit Limonade), seiner pinken Farbe (Creme de Mure) und seinen ganz dezenten Bitteraromen (Pink Grapefruit Limonade)

Pink Flamingo Floyd

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Zutaten

  • 5 cl Gin
  • 2 cl Creme de Mure Brombeerlikör
  • 2 cl Kokossirup möglichst selbstgemacht
  • 1 cl Limettensaft
  • 20 ml Prosecco
  • 15 ml Pink Grapefruit Limonade zum Auffüllen

Zubereitung

  1. In ein Highball-Glas ca. 4-5 Eiswürfel geben und nacheinander den Gin, den Creme de Mure, den Kokossirup und den Limettensaft hinzugeben und mit einem Barlöffel vorsichtig umrühren.

  2. Dann mit Prosecco und Pink Grapefruit Limonade auffüllen und nachmals vorsichtig mit dem Barlöffel umrühren.

Tipp

Als Gin empfehlen wir einen jugendlich (fruchtigen) Gin.

Kokossirup selber machen

Leider halten die handelsüblichen Kokossirups in der Regel nicht das, was sie versprechen und bestehen aus Aromen, die mit der echten Kokosnuss wenig zu tun haben. Aus diesem Grund empfehle ich euch, dass ihr ein wenig Zeit investiert und euren eignen Kokossirup herstellt. Dieses Invest rechnet sich auf jeden Fall.

Kokossirup

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Zutaten

  • 50 g Kokosraspeln
  • 500 ml Wasser
  • 400 g Zucker

Zubereitung

  1. Gebt die Kokosraspeln zusammen mit dem Wasser (möglichst weiches Wasser verwenden) zusammen in einen kleinen Topf und lasst es kurz aufkochen und danach 10 Min. simmern.

  2. Die Kokosmasse durch ein feines Küchensieb in einen anderen kleinen Topf geben. (Anmerkung: Die Kokosraspeln könnt ihr beispielsweise für Gebäck oder ein trendiges Asia-Gereicht weiter verwenden.) Der Kokosflüssigkeit den Zucker hinzugeben und aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

  3. Die Kokoszuckerflüssigkeit abkühlen lassen und danach in den Kühlschrank stellen. Dieser Schritt ist erforderlich, da die Flüssigkeit immer noch Kokosfett enthält, das sich beim Erkalten an der Oberfläche absetzt. Dieses Kokosfett vorsichtig mit einem größeren Löffel von der Oberfläche abnehmen und dann noch einmal die restliche Flüssigkeit erhitzen und danach in heiß-sterilisierte Flaschen abfüllen.

Tipp

Das Kokossirup hält sich im Kühlschrank einige Wochen.

Pink, trendig und sehr lecker…

Der „Pink Flamingo Floyd“ spricht aufgrund seiner Farbe natürlich vorzugsweise die Damen an, erhebt aber keinen Exklusivitätsanspruch. Geschmacklich macht die Kombination aus Gin, Kokos, Brombeere, Pink Grapefruit und Prosecco richtig viel Spaß, da wenn auch ungewöhnlich, erstaunlich harmonisch. Der Cocktail ist deutlich mehr als nur ein kurzweiliger Partyspaß und lässt sich gut im Kreise von Freunden genießen. Dieser Cocktail ist ein klassischer Aperitif und sollte daher solo genossen werden.

Für die Unbelehrbaren unter euch: wenn ihr immer noch nicht genug von Einhörnern habt, dann nehmt den Pink Flamingo Floyd Cocktail und gebt einfach ein bisschen Pearl / Shimmer Dust (könnt ihr bei Amazon bestellen) hinzu und schwupsdiwups…it’s magic und ihr habt einen GIUnicorn

Ich bin jetzt raus und Thomas: bitte keine Spezialaufträge mehr ;-)))

[Gesamt:3    Durchschnitt: 4.7/5]
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