Kürbisravioli

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Ravioli zu machen war für mich bis vor kurzem immer ein imenser Aufwand. Das herstellen des Nudelteiges war dabei noch das aller kleinste Problem. Aber seit kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer eines Raviolibrettes. Eine einfache aber sehr geniale Erfindung, die es ermöglicht in kürzerster Zeit perfekte Raviolis zu zaubern. Also Zaubern wir mal ein wenig.

Ravioli Teig

  • 4 Eier
  • 400g  Mehl

Zuerst brauchen wir einen Nudelteig. Wie das geht wird hier verraten: Nudelteig herstellen. Die Kurzfassung lautet etwas so: Zusammen kneten – kalt stellen – ausrollen.

 

Kürbisfüllung

  • Kürbis
  • Koriander
  • Knoblauch
  • Rosmarin
  • brauner Zucker
  • Ricotta

Für die Kürbisfüllung habe ich den Kürbis geschält. Ich habe einen Muskat-Kürbis verwendet, aber jede andere Sorte ist ebenfalls geeignet.

Den Koriander in einer trockenen Pfanne anrösten und in einem Mörser grob zermahlen.

Den Kürbis in gleichmäßige, etwa daumendicke Stücke schneiden und in einer Pfanne mit sehr wenig Fett anrösten. Den Rosmarin, den gehackten Knoblauch  und den gemahlenen Koriander dazugeben und solange braten bis der Kürbis weich ist.
Kurz vor Ende der Garzeit noch etwas Braunen Zucker dazu geben und den Küribs karamelisieren lassen. Das ganze dauert je nach dem wie dick ihr den Kürbis geschnitten habt 10 – 15 Minuten.

Eigentlich könnte man  auch den Kürbis im Ofen backen – aber ich war etwas in Eile und darum habe ich den Prozess etwas abgekürzt.

Den Kürbis durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, mit dem Ricotta vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Möglichst kleine Raviolies herstellen und bissfest kochen. Am einfachsten geht es mit einem Raviolibrett. Ich hab das hier mal kurz aufgezeichnet:

ravioli Snapseed - Kürbisravioli

  1. Teigplatten herstellen – Unterseite gut bemehlen
  2. Die erste Teigplatte auf das Raviolibrett legen
  3. Teig etwas durch die Löcher drücken und mit der Füllung füllen, die Ränder mit etwas Eigelb einstreichen damit es besser klebt
  4. Zweite Teigpaltte darüber legen
  5. mit einem Nudelholz feste drüberrollen, dadurch weden die Ränder druchgedrückt und die Teigplatten verbinden sich.
  6. Überschüssigen Teig am Rand entfernen
  7. Fertig

 

 

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Fotograf, Foodblogger, Hundebesitzer, Online Marketing Experte

Seit mehr als 10 Jahren begeistert Thomas seine Leser mit Rezepten und Geschichten rund ums Kochen. In den letzten Monaten tauscht er aber immer mal wieder den Kochlöffel mit der Kamera und und berichtet über Menschen und Ereignisse, die oft – aber nicht immer mit Essen zu tun haben.

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