Crazy Gin – unerwartet anders, speziell, nicht alltäglich

Kennt Ihr das, manchmal überlegt ihr euch Dinge und wisst von vornherein, das es eigentlich nicht funktionieren kann. Egal ob es um Rezepte, Herstellungs- oder Zubereitungsmethoden oder auch die Kombination von Produkten geht; es gibt Sachen, die passen einfach nicht zusammen oder besser gesagt, sie sollten an sich nicht zusammen passen.

Da einige von uns jedoch überdurchschnittlich experimentierfreudig sind (und nicht selten das Forschergen in sich tragen), wird es dennoch ausprobiert. Teilweise mit – wie nicht anders zu erwarten – frustrierenden Ergebnissen aber manchmal auch mit erstaunlichen und interessanten Resultaten.

Wenn es um die Kombinationsfähigkeit von Gin geht, fallen uns spontan viele Getränke und Geschmäcke ein, die sich gut mit Gin verbinden lassen. Tonic Water (Gin Tonic) funktioniert prima. Trockener Martini (Dry Martini) passt hervorragend. Zitronensaft (Gin Fizz) geht fast immer. Und Champagner (French 75) ist auch eine gute Wahl. Wir wissen also, bitter und sauer sind nicht die allerschlechtesten Begleiter für unser Lieblingsgetränk Gin.

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Was passiert aber, wenn ich mir einen Gin Cocktail ausdenke, der aus der „Hubschrauberperspektive“ jedem Connaisseur erst einmal geschmacklich den Angstschweiß auf die Stirn treiben müsste? Nun ganz einfach, wir sind wieder bei dem Thema „die Kombination des Unkombinierbaren“ und jeder sollte individuell entscheiden, ob dies gelungen ist.

Don’t call me Trump

Diesen Cocktail könnte man als verrückt, eigensinnig und speziell bezeichnen. Er ist für diejenigen von euch gedacht, die gustatorisch ein hohes Maß an Experimentierfreude haben. „Don’t call me Trump“ gibt nicht klein bei und punktet vielleicht auch nicht beim ersten Stich – deshalb auch der außergewöhnliche Name.

Um politisch völlig korrekt zu sein: dieser Cocktail hat natürlich rein gar nichts mit einem aktuellen Amtsinhaber zu tun, auch wenn die (überwiegende) Farbe des Cocktails mögliche Rückschlüsse zulassen könnte.

Klassische Zutaten wie Gin und Martini kombiniert mit Mangopüree, Himbeersirup und Minzlikör sind zweifelsohne nicht jedermanns Geschmack. Allerdings ist dieser Cocktails ein ganz sicher, sehr speziell. Hier treffen Gegensätze aufeinander: sauer und süß, trocken und fruchtig, bitter und süß, spritzig und trocken… – Ich selber würde ihn als surreal beschreiben aber überzeugt euch selbst.

Don’t call me Trump

Gericht: Getränk
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Zutaten

  • 4 cl Gin
  • 2 cl Martini
  • 4 cl Mangopüree
  • 2 cl Limettensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • 1 cl Minzlikör
  • 1 cl Himbeersirup
  • Mineralwasser zum Auffüllen
  • 1 Bio-Limettenscheibe

Zubereitung

  1. Gin, Martini, Limettensaft, Mangopüree und Zuckersirup in einem Shaker auf Eiswürfel kräftig und lange schütten und in ein Highball Glas zusammen mit den Eiswürfeln abseihen. Langsam mit Mineralwasser auffüllen, vorsichtig umrühren und mit Limettenscheibe garnieren. Himbeersirup und Minzlikör in kleine Spritzflaschen füllen und vorsichtig über den anderen Zutaten verteilen.
  2. Ihr habt jetzt zwei Möglichkeiten, diesen Cocktail zu genießen. Entweder ihr vermischt den Minzlikör und den Himbeersirup vorsichtig mit Hilfe eines Barlöffels zusammen mit dem Rest des Cocktails vor dem ersten Genuss oder ihr trinkt den Cocktail einfach so wie er ist.

Da das Mangopüree dazu neigt, sich wieder von den anderen Bestandteilen zu trennen, solltet ihr den „Don’t call me Trump“ zeitnah genießen. Nichts wärt ewig! (Das ist eine gute Nachricht)

[Gesamt:12    Durchschnitt: 4.5/5]
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1 Kommentar

  1. Karin

    Wow, das klingt fantastisch!! Und nach Sommer!! Und das kann ich gerade unglaublich dringend gebrauchen!

    Antworten

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