Familienrezept

Kartoffelpuffer Rezept

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Ob der Kartoffelpuffer jetzt Reiberdatschi heißt oder Reibekuchen ist doch egal. Bei mir zu Hause gab und gibt es immer Reiberdatschi, und dazu Apfelmus. Wer will darf aber auch Reibekuchen mit Kraut essen. Das Kartoffelgericht aus der Pfanne schmeckt sowohl süß wie auch herzhaft.

Kartoffelpuffer – Grundrezept

Das wichtigste ist mal wieder die Grundzutat, die Kartoffel. Ich verwende immer mehlige Kartoffeln, ich finde die haben mehr Geschmack und da bei diesem Gericht nicht viel mehr Zutaten dazu kommen solltest Du hier eine gute Kartoffel verwenden.

Bei der Zubereitung gibt es zwei Dinge zu beachten, dann hat man schon fast eine Geling-Garantie. Zum einen müssen die Kartoffeln nach dem Reiben gut ausgedrückt werden, damit die Masse nicht zu flüssig wird, und zweitens sollte man beim Ausbraten nicht mit dem Fett sparen. Die Kartoffelpuffer werden dann richtig lecker, wenn sie außen knusprig und innen schön soft sind. Das bekommt man aber nur hin, wenn man genug Öl oder besser Butterschmalz verwendet.

Kartoffelpuffer aus frischen Kartoffeln

Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Zeit gesamt: 20 Minuten
Portionen: 4 Portionen
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Zutaten

  • 1 kg Kartoffeln mehlige Sorte
  • 2 Ei
  • 1 El Kartoffelmehl
  • 1 TL Salz
  • Butterschmalz zum Ausbraten

Zubereitung

  1. Gewaschene und geschälte Kartoffeln fein reiben (wer hat verwendet dazu am besten eine elektrische Küchenmaschine mit Reibeinsatz)

  2. Die geriebenen Kartoffeln in ein Küchentuch geben und kräftig ausdrücken. Das geht leichter, wenn man die geriebenen Kartoffel ein paar Minuten liegen lässt.

  3. Zu den Kartoffeln die Eier geben und zusammen mit etwas Kartoffelmehl und Salz vermischen.

  4. Am Anfang schaut es so aus als würde sich das nie vermischen lassen - nicht aufgeben, durch den Kartoffelsaft, dem Ei und dem Mehl entsteht nach geduldigen Rühren garantiert eine gleichmäßige Masse.
  5. Pfanne erhitzen und in heißem Fett portionsweise die Reiberdatschi von jeder Seite ca 3 Minuten knusprig golbbraun ausbacken. Dazu jeweils einen Löffel von den Kartoffeln in die Pfanne geben und flachdrücken. Beim Fett nicht zu sparsam sein, die Kartoffelpuffer sollen gut zur Hälfte im Fett liegen.

  6. Die fertigen Kartoffelpuffer auf einem Küchenpapier entfetten und sofort servieren.

TIPP:
Die geriebenen Kartoffeln nicht zu lange stehen lassen da sie sich sonst blau gräulich verfärben. Nach dem backen fällt diese Verfärbung allerdings nicht mehr auf und es hat auch keine Auswirkung auf den Geschmack, die Kartoffelpuffer schmecken trotzdem.

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Kochen ist einfach, wenn man weiß wie es geht. Daher versucht Thomas möglichst viele Grundlagen zu erklären und hofft damit viele seiner Leser zum Kochen zu motivieren.

2 Kommentare

  1. Die sehen super lecker aus! Kenne sie von Haus nur in der feinen Variante, aber grob ist bestimmt auch sehr lecker!
    VG Sascha

  2. Hallo Sascha, ich mach meistens die grobe Variante, weil die wie ich finde, knuspriger wird. Ab Du hast recht, die sind wirklich lecker ;)

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