Schneller Tsatsiki (Zaziki)

Tsatsiki ist ein absoluter Klassiker unter den Dips und Soßen. Im traditionellen Rezept wird der Joghurt in einem Tuch so lange ausgepresst, bis die Molke vollständig abgetropft ist. Dadurch bekommt der Tsatsiki seine etwas festere Konsistenz, auch ohne Quark. Wenn allerdings nicht so viel Zeit ist, hier die schnellere und ausgefallenere Variante mit Chili und Ingwer!

  • Für 4 Personen:
  • 500g Joghurt (1,8% Fett)
  • 200g Quark (Magerstufe, <10% Fett)
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 daumengroßes oder kleineres Stück Ingwer
  • 1 Chili-Schote
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 50ml Olivenöl
  • ½ Salatgurke
  • Meersalz
  • gemahlener schwarzer Pfeffer

Den Joghurt mit dem Quark in einer Schüssel vermischen, bis die Masse homogen ist.

Je nach gewünschter Intensität 2-3 Zehen Knoblauch in kleine Würfel hacken und einen Haufen auf dem Schneidebrett bilden. Darauf eine großzügige Prise Meersalz geben und mit dem Flachen Messer durch kräftiges Drüberstreifen den Knoblauch zu einer Paste verarbeiten, die der Joghurt-Quark Mischung zugegeben wird. Den Ingwer in möglichst kleine Würfel schneiden und ebenfalls hinzufügen.

Die Chili-Schote längs halbieren, vollständig von ihren Kernen und den weißen Zwischenhäuten befreien und ebenfalls so klein wie möglich hacken und je nach Wunschschärfe unterrühren.

Die Schale einer halben unbehandelten Bio-Zitrone möglichst fein zerkleinern und unter den Tsatsiki rühren.

Unter ständigem Rühren das Olivenöl nach und nach zufügen bis die Konsistenz der Joghurt-Quark-Mischung schön cremig ist.

Anschließend die Salatgurke schälen, längs vierteln, vom Kerngehäuse entfernen (z.B. mit einem Löffel) und in dünne Scheiben schneiden. Die Gurkenstücke in die Schüssel geben.

Den Tsatsiki mit Meersalz (behutsam salzen, die Knoblauch Paste war bereits salzig) und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Wen die schwarzen Pfefferstücke stören, kann auch weißen Pfeffer verwenden.

Am besten schmeckt der Tsatsiki, wenn er über Nacht durchzieht. Auf jeden Fall sollte er mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr zubereitet und kurz vor dem Servieren gegebenenfalls. nochmals mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden, nachdem die Gurkenstücke Wasser gezogen haben.

 

 

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"Jeder kann alles kochen, wenn er ein Tütchen aufreißt." Mit meinen 27 Jahren bin ich ein Kind der Maggi-Generation. Ich musste ca. 14 Jahre alt werden, um festzustellen, dass uns die Natur die besten Geschmacksverstärker geschenkt hat: Fleur de Sel, Rosmarin, Olivenöl. Seither bin ich passionierter Hobby-Koch. Ich liebe zu kochen und anderen beim Kochen zuzusehen. Das können Sterneköche sein - Jamie Oliver ist mein absoluter Herdheld - oder meine Herzallerliebste, wenn sie uns was vegetarisches brutzelt.

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