Resteverwertung deluxe

Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien

von

Gleich drei Fette kommen bei diesem Rezept zusammen: Südtiroler Speck, Olivenöl und Butter. Dazu Egerlinge und Pistazien, abgerundet mit Parmesan. Umami pur!

Oooh, ich liebe dieses Rezept! Ich habe es aus allem Möglichen zusammengewürfelt, das ich noch im Kühlschrank hatte. Zwei Tage später habe ich es noch mal gemacht, und dann noch mal! Was gut war, weil es sonst wahrscheinlich keine Fotos dieser köstlichen Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien gäbe.

Insgesamt verwende ich drei Fette, was meiner Meinung nach das Besondere an diesem Gericht ist: Speck, Olivenöl und Butter. Ich nehme Südtiroler Speck. Ihr könnt natürlich normalen nehmen, das habe ich beim zweiten Mal gemacht, allerdings sagt mir persönlich das Gericht mit Südtiroler mehr zu. Bei den Pistazien ist es wichtig, dass ihr ungesalzene nehmt. Es gibt sie bereits geschält zu kaufen, das spart euch eine Menge Arbeit. Wer mag, knackt selbst. An Pilzen habe ich Egerlinge verwendet (braune Champignons). Ihr könnt aber auch eine Mischung an Pilzen nehmen, beispielsweise zusätzlich Kräuterseitlinge.

Die Sauce besteht bei diesem Rezept aus den drei Fetten. Und ja, das kann man ruhig mal zwischendurch machen. Etwas Nudelkochwasser gibt zusätzlich etwas Flüssigkeit. Es soll aber wirklich nur ein Film um die Nudeln ergeben, keine suppige Sauce.

Tipp: Schneidet den Parmesan für dieses Gericht in Streifen, beispielsweise könnt ihr mit dem Sparschäler etwas abhobeln. Durch den Speck ist das Gericht sehr kräftig und es passt sehr gut, wenn der Parmesangeschmack richtig rauskommt.

speck salbei pistazien nudeln 150x150 - Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien

Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien

Portionen: 2 Personen
Drucken

Zutaten

  • Tagliatelle
  • Salz
  • Egerlinge (braune Champignons)
  • 1 rote Peperoni
  • 1/2 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 10 Salbeiblätter
  • 40 g Pistazien (geschält, nicht gesalzen)
  • 1/4 Bund Petersilie
  • Olivenöl
  • 40 g Butter
  • Parmesan

Zubereitung

  1. Pilze putzen, vierteln. Speck in Streifen schneiden. Peperoni waschen und in Streifen schneiden. Pistazien grob hacken

  2. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, in Olivenöl anbraten, rausnehmen und zur Seite stellen

  3. Tagliatelle kochen, etwas Nudelkochwasser aufheben

  4. Pilze anbraten, Speck hinzugeben und auslassen, dann die Peperoni in die Pfanne geben

  5. Die Temperatur runterdrehen, Stück Butter in die Pfanne geben, den Salbei und die Pistazien dazu

  6. Zwiebeln und Knoblauch zurück in die Pfanne geben, alles vermischen, etwas Nudelkochwasser dazu, ggf. noch etwas salzen

  7. Die Pasta mit in die Pfanne geben, alles vermischen

  8. Mit Petersilie bestreuen und mit Parmesan servieren

#nofoodwaste: Das könnt ihr aus den Resten machen

Pistazien sind einfach göttlich! Ebenso göttlich ist dieses Pistazienpesto, das ihr unbedingt auch probieren müsst, genau wie diesen Gurkensalat mit Koriander-Pistazien-Pesto sowie die Spekulatiusbrownies mit Mandeln und Pistazien.

Südtiroler Speck schmeckt natürlich einfach nur als Brotzeit schon sehr gut, am besten hauchdünn geschnitten, dazu Bergkäse und Kren (Meerrettich). Ihr könnt ihn aber auch als Einlage in dieser Apfel-Sellerie-Suppe verwenden.

Egerlinge finden in diesem Lammeintopf Verwendung oder in einem weiteren Pastarezept wie den Spaghetti mit Linsen-Pilz-Rahm-Sauce. Ihr könnt die Pilze aber auch einfach braten, auf ein geröstetes Brot legen (bspw. ein selbstgebackenes Wurzelbrot) und mit Käse überbacken – ein schnelles und köstliches Abendessen. Wer mag, serviert dazu einen grünen Salat mit einer Vinaigrette.

Weiter lesen:

Gefällt Dir der Artikel?

[Gesamt:7    Durchschnitt: 4/5]

In diesem Artikel geht es um:

, , , , ,
HIGH-CARB-LOVER, TEETRINKERIN, SOCIAL MEDIA ADDICT

Pasta ist Liebe, und Liebe muss man teilen - das behauptet Sabine, besser bekannt als Pastamaniac. Und weil sie gerne teilt, gibt es ihre Nudelrezepte jetzt auch hier.

2 Kommentare

  1. Moin Sabine,

    boah, war das gut!
    Ich war anfangs etwas skeptisch, 10 Salbeiblätter waren gefühlt zu viel.
    Aber nein, es war perfekt!

    Tausend Dank für dieses traumhafte Pastarezept!

    Liebe Grüße aus Schleswig-Holstein
    Stephan

  2. Hi Stephan,

    das freut mich zu hören! Vor allem, dass dir die zehn Salbeiblätter nicht zu viel waren. :-) Ich bin ein riesen Fan von Salbei, so dass es bei mir gerne mal etwas mehr sein darf, aber in dem Fall halte ich es tatsächlich für jeden für die richtige Menge, weil alles andere auch so geschmacksstark ist.
    lg
    Sabine

Was denkst Du? - Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You have Successfully Subscribed!